Krank

Diagnose: Pneunomie (Lungenentzündung).

Wenn ich wieder Fit bin, gehts hier weiter. Erstmal ist Bettruhe angesagt.

Kategorien:Uncategorized

Juristische Methodenlehre

Aus dem Zusammenhang gerissen:

“Allein mit den Methoden der astrologischen Analyse des Rechts kann man in der Rechtswissenschaft Ergebnisse erzielen, die Anspruch auf Gültigkeit und Verbindlichkeit erheben können.”

Lenz, Das Ungewöhnlichste im Recht, 1992,45.

Die Befähigung zum Richteramt gibts nun bei 9-Live.
Methodenlehre: Schwing das Pendel, schwiiiiiiiing :)

Kategorien:Recht Komisch

Die Lerngruppe – Helfer zur Langzeitmotivation II

Es ist 18:00 Uhr. Ich nähere mich einer schönen gemütlichen Kneipe. Vor der Tür steht auch schon J und winkt mir zu. Ich nicke anerkennend. Wir betreten die Kneipe und sitzen uns an einen Tisch. Der Tisch befindet sich im hinteren Teil der Kneipe. Im Hintergrund läuft Jazz, nicht sehr laut, aber auch nicht zu leise. Man kann sich prima unterhalten. J redet wie ein Buch. Die ersten 10 Minuten erzählt er von diversen Frauenbekanntschaften. Ich nicke nur gelangweilt und schlürfe Kaffee. Er wechselt das Thema – Rauchverbot in Kneipen! Ein noch strengeres Gesetz soll sich gerade in der Lesung befinden. Er ist darüber gar nicht erfreut und faselt was von Wahlbetrug der Partei XY. Das ist meine Chance! Wir haben uns schließlich getroffen, um eine juristische Lerngruppe zu planen. Ich wende ein, dass ein solch strenges Gesetz wohl mit den Artt. 2, 12, 14 GG kollidieren könnte. J erwidert so gleich: dem stünde zumindest das gesundheitliche Wohlbefinden der Allgemeinheit entgegen, welches doch ein erhebliches Gewicht besäße (… und steckt sich eine Zigarette an). Ich stelle abschließend fest, dass der Verfassungsgerichtshof unseres Bundeslandes sicherlich im Rahmen der praktischen Konkordanz zu einer für beide Interessen vertretbaren Lösung gelangen wird. So, erstmal raus aus dem Schneider. Nun frage ich J, wie er sein (in immerhin 13 Semester) erworbenes juristisches Wissen einschätzen würde, denn schließlich muss man ja wissen, auf welcher Grundlage man anfängt gemeinsam zu arbeiten. Eine befriedigende Antwort bekam ich allerdings nicht. Also fragte ich, ob denn die Basics sitzen würden. Er fragte dann, was ich denn unter „Basics“ verstehen würde. Ich ergriff die Gelegenheit und stellte ihm einfach mal einige Fragen. Dabei stellte sich glücklicherweise heraus, dass eine gewisse Grundlage an Wissen vorhanden ist um (hoffentlich erfolgreich) zusammenzuarbeiten. Wir werden uns am Freitag um 15:15 Uhr das erste mal zum gemeinsamen arbeiten treffen. Ziel dieses Termins ist es, den Stoff in Blöcke zu zerlegen und einem kalendermäßigen Zeitplan unterzuordnen. Außerdem wird gemeinsam ein Fall aus der JuS besprochen.

PS: Den erstellten Zeitplan werde ich hier zum Download bereitstellen.

Die Lerngruppe – Helfer zur Langzeitmotivation.

Der Entschluss eine Lerngruppe für die Vorbereitung auf das erste juristische Staatsexamen zu gründen ist gefasst. Ein Partner ist gefunden. Der Mut ist da. Der zu bearbeitende Stoff im Bürgerlichen Recht wurde meinerseits zusammengetragen und entsprechend dem Anspruchsaufbau durchgegliedert. Eins steht insoweit schonmal fest: dieser Arbeitsaufwand ist enorm. Man sollte sich hierzu mindestens 3-4 Wochen Zeit nehmen.

So, nun aber zu meinem potentiellen Lernpartner, den wir im folgenden Justus (J) nennen. J ist ein Kind des älteren Semester. Er studiert im 13. Semester Jura. Leider hatte J bisher noch keine Zeit, das Examen zu absolvieren. J ist nämlich Landesvorsitzender der Partei P. Zudem hat J noch eine Teilzeitanstellung in der Geschäftsstelle der P-Partei. In seiner Freizeit ist J schließlich im Ortsrat vertreten. Mein potentieller Lernpartner ist also kein fauler Langzeitstudent, sondern leider nur sehr eingespannt. Dennoch möchte J das Studium nun erfolgreich beenden. J hat zuvor ein juristisches Repetitorium absolviert. Diese Erfahrung kann J somit in unsere Sitzungen mit einbringen. Wir werden uns Freitags und Samstags treffen. Der erste Tag dient dazu den relevanten Stoff gemeinsam zu diskutieren, sowie einen Fall aus der JuS zu besprechen. Ein Tag darauf besuchen wir dann gemeinsam den Examensklausurenkurs der UNI.
Unser erstes organisatorisches Treffen findet am 19. Janaur statt. Dort werden wir den oben erwähnten Schlachtplan näher ausarbeiten sowie sonstige Dinge verbindlich regeln. Was hierbei letztlich konkret rüberkommt, erzähle ich nächste Woche.

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